Spielzeit 2026
Frankenfestspiele Röttingen - Mit Volldampf in die neue Spielzeit
In diesem Jahr erwarten die Festspiel-Besucher „Sternstunden“ in vielerlei Hinsicht: Das Junge Theater feiert zehnjähriges Bestehen mit einem besonderen Programm. Mit ebenso großer Freude und Leidenschaft präsentierten die Frankenfestspiele schwungvolle Theatermomente mit herausragenden Produktionen.
Schon jetzt müssen etliche Rädchen ineinandergreifen, um die aktuelle Spielzeit zum Publikumsmagnet zu machen. „Nach den Festspielen ist vor den Festspielen“, bringt es Susann Guttmann auf den Punkt. Die Leiterin des Künstlerischen Betriebsbüros bildet die Schnittstelle zwischen Intendant Lars Wernecke, der Leiterin des Jungen Theaters Frederike Faust, Bürgermeister Steffen Romstöck als Vertreter der Veranstalterin Stadt Röttingen, den Künstlern und allen Gewerken, die die Aufführungen im Hof der Burg Brattenstein möglich machen. Kommunikation und Flexibilität sind die Schlüssel, um für alle Probleme mit großem Engagement und Spaß eine Lösung zu finden. „Hier ist alles anders als an festen Häusern, wo es für jeden Bereich einen Verantwortlichen gibt“, beschreibt Susann Guttmann. In Röttingen sei Teamleistung ein wesentlicher Erfolgsfaktor.
Lars Wernecke, seit 2019 Intendant der Frankenfestspiele, kann dies nur unterstreichen. „Ohne die zahlreichen Unterstützer und ehrenamtlichen Helfer wären die Frankenfestspiele nicht möglich.“ Er ist schon seit Oktober intensiv mit der Vorbereitung der Spielzeit beschäftigt.
In diesem Jahr inszeniert der Hamburger Agatha Christies „Mord im Orientexpress“. Die für die Bühne bearbeitete Fassung des amerikanischen Star-Autors Ken Ludwig feiert am 18. Juni 2026 Premiere beim Röttinger Theatersommer und wird das Publikum sicher ebenso begeistern wie der Vorjahreserfolg „Sherlock Holmes: Der Fall Moriarty“.
„Frau Luna“ wirft ebenfalls ihre Schatten voraus und beschäftigt den Musikalischen Leiter der Frankenfestspiele – Rudolf Hild – intensiv. Um die Ohrwürmer dieser Paul Lincke Operette perfekt zum Klingen zu bringen, starten die Proben für das Extra-Ensemble bereits am 5. März. „Gemeinsam gehen wir auf eine aufregende Reise zu einer stimmungsvollen Mondrevue, deren Melodien die Besucher noch lange nach der Vorstellung begleiten“, freut sich der Vollblutmusiker und Komponist Rudolf Hild.
Die Musical Comedy „Non(n)sens“schließt den Reigen der drei wechselnden Abendproduktionen. Die rein weibliche Besetzung sorgt für Lachtränen, wenn sie geschickt und kreativ Geld für die Beerdigung ihrer vergifteten Mitschwestern organisieren.
Mit dem Festspiel-Cocktail setzt Rudolf Hild ein weiteres – einmaliges – Highlight. Sein Motto des musikalischen Reigens in diesem Jahr: „Wind, Sand und Sterne“ im Sinne von Antoine de Saint-Exupéry.
Ganz viel Raum für künstlerische Entfaltung bietet das Junge Theater unter der Leitung von Frederike Faust bereits seit zehn Jahren. Die Aufführungen von Kindern und Jugendlichen für Kinder und Jugendliche bereichern ab 8. Mai den Freilichttheatersommer in Röttingen. Die Proben dafür sind bereits seit Oktober in vollem Gang. „Robin Hood junior – Das Abenteuermusical“verspricht als moderne Musical-Adaption ein packendes Theatererlebnis für Jung und Alt. „Pippi Langstrumpf“bringen Mädchen und Jungen der Röttinger Grundschule als Musical auf die Bühne. „Es ist unglaublich, die Begeisterung der Kinder und Jugendlichen zu erleben und wie diese das Selbstbewusstsein stärke“, freut sich Frederike Faust.
Ein zusätzliches Highlight im Jubiläumsjahr ist die erneute Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk und dessen Initiative „Sternstunden – Kinder helfen Kindern“ beim Großen Konzert des Jungen Theaters. Doch nicht nur an diesem Abend kann zu Gunsten der „Sternstunden“ gespendet werden: Diese Sternstunden begleiten den gesamten Theatersommer in Röttingen.
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